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Wer sich in seinem Urlaub nach Entschleunigung sehnt, der ist in Dalmatien genau richtig. Durch die vielen kleinen, vorgelagerten Inseln wurde hier eine traumhafte Kulisse in die Landschaft gemalt mit ihren ruhigen Buchten und den sehenswerten Nationalparks. Zentraldalmatien ist sehr gut als Einstiegsrevier fĂĽr Skipper geeignet, die das erste Mal eigenverantwortlich skippern wollen. Aber auch erfahrene Skipper werden sich in der Inselwelt Zentraldalmtiens sehr wohlfĂĽhlen.  

Segeln an der dalmatischen KĂĽste

Wenig Seegang und moderne Marinas  

Die Distanzen zwischen Häfen und Buchten sind in Dalmatien relativ kurz. Zwischen den Inseln sind Sie vor Seegang gut geschĂĽtzt, da sich keine groĂźe Welle aufbauen kann und Sie immer schnell im Lee einer Insel Schutz suchen können.  

In Zentraldalmatien finden Sie eine Mischung aus Stadthäfen, modernen Marinas und Buchten vor. In einigen der Buchten sind kostenpflichtige Mooringbojen ausgelegt, an denen Sie festmachen können. Zudem gibt es aber auch Buchten, in denen Sie ankern können und die auch im Hochsommer nicht ĂĽberlaufen sind. 

Kosten & Verpflegung an der dalmatischen KĂĽste  

In der Hochsaison zahlen Sie fĂĽr eine 45-FuĂź-Segelyacht ca. 130€ LiegegebĂĽhren in den Häfen. Eine Mooringboje kostet zwischen 40 und 50 € pro Nacht. Oft haben Restaurants auch eigene Bojen, an denen Sie kostenlos liegen können, wenn Sie dort den Abend verbringen und sich in die heimische Kulinarik entfĂĽhren lassen. An der FestlandkĂĽste gibt es mehrere größere Charterbasen, v.a in Trogir, Split und in der Marina Kastela. Von Flughafen Split sind alle Starthafen mit dem Taxi schnell und einfach zu erreichen. 

Die Highlights Ihres Yachtcharters in Dalmatien

Vis

Vis ist eine der am weitesten vom Festland entfernten Inseln Zentraldalmatiens. Durch die zentrale Lage in der Adria war Vis einst militärisch sehr interessant. Während des Kalten Krieges war die komplette Insel militärisches Sperrgebiet und fĂĽr Ausländer gesperrt. Erst 1995 kamen die ersten Touristen auf die Insel, wodurch sich die UrsprĂĽnglichkeit bis heute erhalten hat. Es gibt noch immer keine größeren Hotels. Viele der Touristen kommen mit dem Schiff nach Vis, wodurch sich der Stadthafen von Vis und dem zweiten Städtchen auf der Insel Komiza schnell fĂĽllt. Es lohnt sich also fĂĽr Sie, frĂĽh da zu sein, um noch einen Liegeplatz zu bekommen. Nutzen Sie Ihre Zeit aber auch, um die Insel zu erkunden, entweder auf einem geliehenen Roller oder mit einer der Touristenagenturen, die Jeeptouren anbieten. Neben den beiden Stadthäfen gibt es noch zahlreiche Buchten. In einigen davon liegen Bojen aus. In der spektakulären Stiniva-Bucht auf der SĂĽdseite können Sie auch noch selbst Anker werfen, auch wenn diese zum Ăśbernachten nur bei ruhigem Wetter geeignet ist.  

Hvar

Das Städtchen Hvar im SĂĽdwesten der gleichnamigen Insel gilt vielen als zweites St. Tropez. An der Hafenpromenade gibt es schicke Restaurants, vor der Stadt ankern im Sommer de Megayachten der Reichen und BerĂĽhmten und in den kleinen Gässchen reihen sich edle Boutiquen aneinander. An den Stränden der Städte gibt es teure Beachclubs, in denen man tagsĂĽber entspannen und abends feiern kann. 
 

Möchten Sie Ihren Yachturlaub in Dalmatien etwas ruhiger gestalten, dann bietet sich Starigrad auf der Nordseite der Insel an. Starigrad ist – wie der kroatische Name verrät – eine der ältesten Städte in Kroatien, gegrĂĽndet 384 v. Chr. Die Stadt liegt am Ende eines fjordartigen Einschnitts und ist dadurch ein sehr gut geschĂĽtzter Naturhafen. Auch Starigrad ist im Sommer eine beliebte Touristendestination, aber alles ist etwas ruhiger und entspannter als im wuseligen und ĂĽberlaufenen Hvar. 

Sv. Clement

Sv. Clement ist die größte Insel im Pakleni-Archipel. Diese Inselgruppe ist Hvar vorgelagert und besteht aus insgesamt 16 Inseln. Hier gibt es fĂĽr jede Windrichtung die richtige Bucht und je nach Laune kann man entweder an einer Boje eines Beach Clubs festmachen oder in einer der einsamen, unbewohnten Buchten festmachen. Auf Sv. Clement liegt auch die Marina Palmizana. Sie ist, obwohl sie auf einer anderen Insel liegt, die Hauptmarina fĂĽr die Stadt Hvar, da der Stadthafen im Sommer immer hoffnungslos ĂĽberfĂĽllt. Wer Lust auf einen Stadtbummel hat, muss sich also eines der Wassertaxis fĂĽr die kurze ĂĽberfahrt nehmen. 

Brac

Brac ist eine naturbelassene Insel, auf der es viele Wanderrouten gibt. Auch beim Segeln ist hier die Natur das Highlight. An der SĂĽdkĂĽste der Insel reihen sich viele teils unbewohnte Buchten aneinander. Mit ein bisschen GlĂĽck können Sie hier auch im Sommer noch eine wirklich einsame Bucht nur fĂĽr sich finden. Es gibt Klöster, zu denen man vom Meer aus hinauf wandern kann, alte U-Boot-Bunker, die man entdecken kann und natĂĽrlich das berĂĽhmte Goldene Horn, einen Kieselstrand an der SĂĽdkĂĽste von Brac, der weit ins Meer hineinreicht und je nach Wetter und Strömungen seine Form verändert. An der Westseite von Brac gibt es das kleine Städtchen Milna, dass sich durch die Nähe zu Trogir und Split gut fĂĽr die letzte Nacht des Törns eignet und das auf jeden Fall einen Stadtbummel wert ist. 

Unser Routenvorschlag fĂĽr Ihren Yachturlaub an der dalmatischen KĂĽste

Samstag: Trogir â€“ Sesula auf Solta

Nach dem Auslaufen in Trogir können Sie in die ca. 10 sm entfernte Sesula Bucht am Westende von Brac fahren und dort in einem der beiden Restaurants essen gehen. 

Sonntag: Sesula â€“ Vis

FĂĽr die 20 sm nach Vis sollten Sie frĂĽh ablegen, um sich am Nachmittag noch die Insel anzusehen.

Montag: Vis â€“ Vela Luka auf Korcula

Bis nach Korcula auf der gleichnamigen Insel sind es ĂĽber 40 sm, ins etwas verschlafene Vela Luka nur ca. 23 sm. Bei dem meisten vorherrschenden Westwinden also eine entspannte Ăśberfahrt.

Dienstag: Vela Luka – Sv. Clement

Nach der Ăśberfahrt nach Sv. Clement können Sie sich eine der unzähligen Buchten aussuchen oder in der Marina Palmizana festmachen. Nach Lust und Laune bietet sich auch eine Fahrt mit dem Wassertaxi nach Hvar an fĂĽr einen Stadtbummel.

Mittwoch: Sv. Clement – Smrka auf Brac

Smrka ist eine der unzähligen Buchten auf der SĂĽdseite der Insel Brac, die zum groĂźen Teil noch unverbaut sind. 

Donnerstag: Smarka auf Brac â€“ Milna auf Brac

Nachdem Sie noch die Buchten auf der SĂĽdseite von Brac abgeklappert haben, machen Sie abends in Milna im Westen der Insel fest.

Freitag: Milna auf Brac â€“ Trogir

Bevor Sie wieder in die Charterbasis zurĂĽckkehren, sollten Sie unbedingt noch einen Badestopp einlegen, z.B. in der berĂĽhmten Blauen Lagune von Drvenik. 

Unser Tipp


Gerade in der Hochsaison kann es recht voll werden in den Häfen und Buchten. Es lohnt sich also frĂĽh loszufahren und zeitig da zu sein, sonst sind die besten Plätze schon weg. In einigen Marinas und Buchten kann man z.B. ĂĽber die MySea-App aber mittlerweile Liegeplätze reservieren.  

Die Wetterbedingungen fĂĽr Ihren Segelurlaub in Dalmatien  

An der kroatischen KĂĽste herrscht mediterranes Klima mit warmen, sonnigen trockenen Sommermonaten und milden, aber regenreichen Wintern. Die vorherrschenden Winde in Kroatien sind Maestral, Bora und Jugo. Maestral ist der typische Sommerwind entlang der kroatischen KĂĽste.  

Dieser thermische Wind entsteht durch den Temperaturunterschied zwischen dem durch die Sonne aufgeheizten Land und dem kĂĽhleren Wasser. Er beginnt meist vormittags und schläft zu Sonnenuntergang wieder ein. Der Maestral weht aus NW und erreicht selten mehr als 4 bis 5 Bft. Die Bora ist ein starker Wind aus NE, der im Sommer aber nur selten vorkommt und dann nicht länger als 2-3 Tage dauert. Vor allem in der Kvarner Bucht und im Velebit-Kanal kann dieser sehr stĂĽrmisch werden.  

Der Jugo ist ein sĂĽdlicher Wind der selten stärker als 5-6 Bft wird, aber fĂĽr starken Seegang und schwĂĽl-warmes Wetter sorgen kann. 

 

Was Sie sonst noch bei Ihrem Yachturlaub in Dalmatien beachten sollten 

In Kroatien ist der SportbootfĂĽhrerschein See zum FĂĽhren von Segelyacht bis 18 m Länge ausreichend. Manche Vercharterer verlangen aber den SportkĂĽstenschifferschein (SKS) als Erfahrungsnachweis. Ist an Bord eine UKW-Funkanalage verbaut, was auf allen Charteryachten der Fall ist, muss der Skipper ebenfalls im Besitz eines Funkscheins sein, das Beschränkt gĂĽltiges Funkbetriebszeugnis (SRC) ist ausreichend. 

 In Kroatien gilt (im Gegensatz zu Deutschland) auch fĂĽr motorbetriebene Boote mit weniger als 15 PS eine FĂĽhrerscheinpflicht, ebenso fĂĽr Segelboote ĂĽber 3 m Länge. 

Teile der kroatischen KĂĽste und der Inseln sind Nationalparks, u.a. die Brijuni-Inseln, der Limski-Kanal, Teile der Kornaten, Mljet, Krka und Lastovo. FĂĽr das Befahren, Ankern und Ăśbernachten gelten in diesen Gebieten Sonderregelungen, oft muss NationalparkgebĂĽhr bezahlt werden. 

FĂĽr die Einreise nach Kroatien genĂĽgt bei einem touristischen Aufenthalt bis zu 3 Monaten der Personalausweis, der vorläufige Personalausweis, Reisepass, vorläufiger Reisepass oder Kinderreisepass. 

Ob Monohull oder Katamaran spielt in Kroatien nur eine untergeordnete Rolle, hier kann man sich ganz nach seinen persönlichen Vorlieben richten. Zu beachten gilt lediglich, dass man mit einem Katamaran manchmal etwas schwerer einen Liegeplatz im Hafen bekommt bzw. noch ein bisschen frĂĽher vor Ort sein muss und die LiegegebĂĽhren nochmal deutlich höher sind.  

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