Yachtcharter Guadeloupe

Karibik

Land wählen

Liste ausblenden
Die üblichen Charterzeiträume sind 7, 14 und 21 Nächte

Yachtcharter Guadeloupe - Karibik

Wer auch unbedingt einmal das entspannte und einladende "Karibik-Feeling" genießen möchte, das man sonst nur aus Film und Fernsehen kennt, für den ist die Insel Guadeloupe das perfekte Reiseziel um einen traumhaften Karibik Urlaub zu verbringen.

Gerade diejenigen, die möglicherweise bereits einen Segeltörn in der Karibik planen, sollten Guadeloupe etwas genauer unter die L(o)upe nehmen. Als erstes fällt dabei wohl die Marina Fort in Pointe à Pitre ins Auge. Nicht zuletzt aufgrund dessen moderner Ausstattung, sondern auch wegen der nahen Lage zum Flughafen, ist diese ein Hotspot für Yachtcharter.

Doch nicht nur dort gibt es unzählige Möglichkeiten, ein Boot zu mieten. Auch in Bouillante und Saint Francois gibt es Marinas, wo sie nach Belieben Boote und Yachten chartern können. Von Saint Francois aus, können sie beispielsweise Ihren Törn in Richtung Süden starten, wo Sie an der Insel Marie Galante vorbeikommen. Die Insel hat eine sehr ruhige Atmosphäre und ist unter anderem für ihren köstlichen Rum bekannt. Auf ihr befindet sich auch die Stadt St. Louis. Diese ist gezeichnet von kleinen charmanten Gassen und klassischer, spanischer Kolonialarchitektur. Statten sie auf Ihrem Segeltörn St. Louis unbedingt einen Besuch ab, um Ihrem Karibik Urlaub auf Guadeloupe noch mehr Eindruck zu verleihen.

Neben traumhaften, unberührten Stränden und verträumten Dörfern und Städten ist jedoch auch das Klima auf Guadeloupe nicht außer Acht zu lassen. Trotz eines nahezu ständig blasendenden Passatwindes ist das Meer relativ ruhig, was Guadeloupe zu einem optimalen Segelrevier macht. Es herrscht dort ein tropisches Klima, weshalb die Temperaturen konstant zwischen 25 und 32 ° C liegen. Die meisten Niederschläge treten zwischen Oktober und November auf. Daher ist die beste Zeit für einen Guadeloupe Urlaub zwischen Dezember und Juni.

Welche Qualifikation muss ich für eine Charteryacht in der Karibik vorweisen?

Deutsche Charterkunden:
Sportbootführerschein See (SBF), Sportküstenschifferschein (SKS) oder aufwärts.

Österreichische Charterkunden:
Die zugehörigen Informationen folgen in Kürze.

Schweizer Charterkunden:
Die zugehörigen Informationen folgen in Kürze.

Für alle gilt:
ein entsprechendes Funksprechzeugnis sollte vorhanden sein. Long Term Certificate (LRC).
Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihre Lizenzen ausreichend sind, sprechen Sie uns einfach darauf an.

Wie reise ich am besten an?

Guadeloupe besitzt lediglich einen Flughafen: den Aéroport de Pointe-à-Pitre Le Raizet. Täglich gibt es mehrere Linienflüge von Paris aus. Mehrmals wöchentlich gibt es auch Charterflüge. Die Flugzeit beträgt ca. 8 Stunden. Air France fliegt täglich (mit Zwischenstopp in Paris Orly) von folgenden Städten aus nach Guadeloupe: Basel/Mühlhausen, Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Genf, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn, München, Nürnberg, Stuttgart, Wien und Zürich.  

Wir bieten Ihnen passende Flugverbindungen über unseren Partner Yacht Pool Flights. Sprechen Sie uns einfach darauf an.

Ankerplätze

Deshaies (16° 18.3' N, 061° 47.67' W)
Untergrund: Gut haltender Sand

St. Francois (16° 15.1' N, 061° 35.1' W)
Untergrund: Gut haltender Sand, teilweise bewachsen

Bourg de Saintes (15° 52.1' N, 061° 16.0' W)
Untergrund: Gut haltender Schlick

Petite Terre (16° 10.6' N, 061° 06.6' W)
Untergrund: Gut haltender Sand

Was muss ich beim Ankern beachten?

Bojen

Die Buchten und Häfen auf Guadeloupe besitzen allesamt ein gutes Mooringsbojennetz.  Da die Gebühren für das Festmachen variieren können, werden Details daher meist vor Ort geklärt.

Bitte beachten: nachts Festmachen ist illegal.

Bojenkennzeichnung

ORANGEFARBENE BOJEN: Nicht für Tauchgänge. Nur tagsüber zu benutzen.
GELBE BOJEN: Nur für kommerzielle Tauchboote
GROSSE GELBE BOJEN: Kommerzielle Boote oder Boote über 55 Fuß
WEISSE BOJEN: Nur tagsüber zu benutzen. Teilweise reserviert (Aufschrift und/oder Surfbrett).
BLAUE BOJEN: Nur für Dinghis.

 

Infos zu der jeweiligen Marina:

Deshaies (16° 18.3' N, 061° 47.67' W)
Ein- und ausklariert wird im Le Pelican, einem kleinen Kiosk. Hier gibt es auch die Möglichkeit für 6€/Stunde im Internet zu surfen. Dinghihafen und Mietwagenverleih vorhanden

St. Francois (16° 15.1' N, 061° 35.1' W)
Ein- und ausklariert wird beim Marinabüro am üblichen PC.

Bourg de Saintes (15° 52.1' N, 061° 16.0' W)
Hier liegen viele kostenpflichtige Mooringsbojen aus. Entweder wird kassiert oder man zahlt im Büro. Der Dinghidock befindet sich nördlich des Fähranlegers.

Petite Terre (16° 10.6' N, 061° 06.6' W)
Gelegen, im idyllischen Naturschutzgebiet. Durch Riffe geschützte Ankermöglichkeit. Nicht mehr als 2 Meter Tiefgang. Details bezüglich Gebühren und Regeln werden von den dortigen Parkranger erklärt (diese kommen in der Regel auf einen zu). Reservierung der Mooringsbojen ist zum Stand April 2018 freiwillig. Es soll in Zukunft möglicherweise eine Reservierungsplicht geben.  

Wissenswertes

Elektrizität: Die Stromspannung auf Guadeloupe beträgt 220V. Steckdosen sind für europäische Standards ausgelegt (Stecker Typ C). Es wird also kein extra Adapter benötigt.

Einreise: Da Guadeloupe ein französisches Übersee-Department ist, dürfen französische Staatsbürger, die im Besitz einer entsprechenden Identitätskarte oder eines Reisepasses sind, sich dort unbegrenzt lange aufhalten. Reisende aus der EU und der Schweiz, benötigen einen gültigen Reisepass. Damit ist ein Aufenthalt von bis zu drei Monaten möglich.

Ausreise: Für die Ausreise gibt es keine besonderen Anforderungen. Vor dem Abflug müssen Sie lediglich eine Passkontrolle absolvieren.

Gesundheit: Die ärztliche Versorgung auf Guadeloupe ist nicht zuletzt aufgrund dessen Zugehörigkeit zum französischen Staat, ausgezeichnet. Es gibt eine Vielzahl an Krankenhäusern und Kliniken. In nahezu jedem Ort gibt es einen oder mehrere (Fach-)ärzte. Reisende aus der EU benötigen keine speziellen Impfungen. Lediglich Südamerikaner müssen ein Impfzeugnis für Pocken und Gelbfieber vorweisen.

Sprache: Die Amtssprache ist Spanisch. Es empfiehlt sich, für Individualreisende sich Spanisch-Grundkenntnisse anzueignen, da auch die Menschen im öffentlichen Dienst nur vereinzelt Englisch sprechen.   

Gefahren: Ansteckende und parasitäre Erkrankungen gibt es dort kaum. Auch giftige oder gefährliche Tiere sind nicht vorhanden (allergische Reaktionen auf bestimmte Insektenstiche oder Bisse ausgenommen). Den Scolopendre (ein Tausendfüßler mit Panzer) sollte man dennoch meiden. Sein Stich gleicht dem eines Scorpions. Zwar ist er nicht tödlich, jedoch äußerst schmerzhaft. Beim Baden in Flüssen sollte man sich vorab informieren. In manchen kann Billharziose übertragen werden. Diese sind jedoch in der Regel durch Warnschilder gekennzeichnet, oder in Reiseführern erwähnt. Achtung, die Berührungen mit den Blättern des Manchioneel Baumes können starke Hautirritationen hervorrufen. Die Früchte, die aussehen wie kleine Äpfel, sind hochgradig giftig. Jedoch werden auch diese Bäume meist durch Warnschilder gekennzeichnet.

Währung: Die offizielle Währung auf Guadeloupe ist der Euro.

Kreditkarten: Alle gängigen. Fast überall wird die Zahlung per Kreditkarte akzeptiert. Die weitverbreitetste ist die VISA Card.

Haben Sie Fragen?

Mo - Fr von 09:00 bis 18:00 Uhr