Übernahme des Bootes

Die Spannung wird höchstens noch übertroffen, wenn man die Leinen gelöst hat und langsam aus dem Hafen ausläuft. Doch bevor es soweit ist, müssen noch einige Formalitäten geklärt werden. Da viele der Hausbootfahrer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stammen, wird an den meisten Charterbasen deutsch gesprochen. Sollte dies nicht der Fall sein, so kommt man mit Englisch auf jeden Fall weiter.

Während das Boot von den Mechanikern überprüft und von Innen und Außen auf Hochglanz gebracht wird, muss entweder eine Kaution hinterlegt oder aber eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden.

Ist das Boot freigegeben, überzeugt ein kleiner Rundgang davon, in welchem Zustand es sich befindet. Das ist dann auch die Gelegenheit auf Schäden, Fehlendes oder mangelnde Sauberkeit hinzuweisen. Ein defekter Fender oder ein fehlender Bootshaken können bei der Rückkehr eine hohe Rechnung nach sich ziehen. Auf einer Checkliste ist das komplette Inventar aufgeführt und kann durch Abhaken auf Vollständigkeit überprüft werden. Passende Schwimmwesten sind entweder an Bord oder müssen im Lager anprobiert werden. Bei Kindern unter zehn Jahren sollte Wert darauf gelegt werden, dass sie als Erstes die Schwimmwesten anziehen, da man sie so relativ unbesorgt im Hafen laufen lassen kann.

Ist das Boot abgenommen und alle Formalitäten erledigt, geht es daran sich auf dem Boot einzurichten. Reisegepäck und Proviant sollten möglichst Platz sparend verstaut werden. Es bietet sich an, Koffer oder sperrige Taschen in der Marina aufbewahren zu lassen, um mehr Platz an Bord zu haben. Ist alles verstaut, so folgen eine praktische Einweisung und meist auch eine Probefahrt, während der alle Fragen und Unsicherheiten geklärt werden sollten. Treten während der Bootstour doch noch Schwierigkeiten auf, so ist der Bootsvermieter zu kontaktieren.

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